Ab Juli 2030 gilt für grenzüberschreitende B2B-Umsätze in der EU eine digitale Meldepflicht in nahezu Echtzeit. Die bisherige Zusammenfassende Meldung entfällt. An ihre Stelle tritt die direkte Übermittlung strukturierter Rechnungsdaten an die Finanzbehörden – Basis ist EN 16931, derselbe Standard, auf dem XRechnung und ZUGFeRD schon heute aufsetzen. Ab 2035 müssen alle nationalen Meldesysteme in der EU darauf vereinheitlicht sein.
- 2027 – E-Rechnungspflicht B2B Deutschland
- 2030 – ViDA: digitale Meldepflicht EU-weit
- 2035 – Volle Harmonisierung aller EU-Meldesysteme
Für Unternehmen wachsen Rechnungsstellung und Meldewesen zusammen: Jede grenzüberschreitende Rechnung muss strukturiert, EN-16931-konform und zeitnah an die Behörde gemeldet werden – statt wie bisher periodisch zusammengefasst. Das verlangt saubere Stammdaten, automatisierte Validierung und eine Systemlandschaft, die Rechnungsausgang und Meldewesen als einen Prozess behandelt.